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Unterwegs auf dem St. Jakobus Pilgerweg Sachsen-Anhalt von Vehlen nach Freyburg | ![]() |
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Tag 7 (Mi, 15.7.2026) Von Förderstedt nach Egeln / 19,4 km
Morgens bin ich mit der Bahn nach Förderstedt gefahren und erstaunlicherweise pünktlich um 11.44 Uhr angekommen. So konnte ich mir noch im Rathaus einen Stempel holen, denn dieses ist nur am 1. und 3. Mittwoch im Monat von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Und es besteht offenbar nur aus einem Zimmer, in dem eine Dame des Staßfurter Rathauses Bürgerservice anbietet, z.B. Ausweis- und Passangelegenheiten. Von dort ging es nach Atzendorf und vorbei an diversen Deponien, u.a. der Staßfurter Soda-Werke, nach Unseburg. Das war eine ziemlich staubige Angelegenheit. Obwohl die Wege meist mit Betonplatten belegt sind, hüllen einen auch die entgegenkommenden Erntefahrzeuge stets in eine Staubwolke ein. Die Wege waren oft mit Obstbäumen bestanden und ich habe neben den letzten Kirschen auch schon die ersten Pflaumen und Brombeeren naschen können. Letztere sind an sonnigen Plätzen schon riesig groß, tief schwarz und zuckersüß. Da kostet es Überwindung, nach einer Handvoll aufzuhören. Entlang des Mühlgrabens, eines Nebenflusses der Bode, ging es über Tarthun nach Egeln, wo ich mich in der „Wander- und Pilgerherberge im Bauernhof“ eingemietet habe. Das ist ein Gehöft mitten in der recht schönen Stadt, das einen großen Innenhof aufweist. Neben einer Pension im Vorderhaus finden sich da eine kleine, leider völlig verqualmte Darts-Kneipe und jede Menge Räumlichkeiten, die man für Hochzeiten u. ä. anmieten kann. Im Obergeschoss eines der Gebäude ist die Herberge: ein großer Saal mit ca. 15 alten Schlafzimmerbetten, Sanitäranlagen und einer Wohnecke mit Karat-Schrankwand und Sesseln. Dazu Kühlschrank, Mikrowelle usw. sowie ein Fernseher. Nur kam kein Strom aus der Steckdose… Die Wirtin hat eine ganze Weile gebraucht, um die passende Sicherung zu finden. Als ich mit meinem Tiefkühlessen aus dem Edeka zurückkam, war der Strom schon wieder weg. Da hat mir die Wirtin ein Pensionszimmer aufgeschlossen, damit ich dort fernsehen kann (das letztlich grauenhafte WM-Halbfinale England-Argentinien). Außerdem hat sie mir den Frühstücksraum der Pension nebst Küche geöffnet, damit ich dort meine Lebensmittel lagern und zubereiten kann. Das war also ein etwas turbulenter, aber dank der netten Leute ein schöner Abend. |
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St. Jakobus Pilgerweg Sachsen-Anhalt - Tag 7 | ![]() |
Förderstedt, St.-Petri-Kirche | |
Der Weg von Förderstedt nach Atzenburg | |
Eine Deponie bei Atzendorf | |
Atzendorf, Gutshaus | |
Atzendorf, Dorfkirche St. Eustachius | |
Zwischen Atzendorf und Unseburg. Ein Strohbinder im Einsatz | |
Zwischen Atzendorf und Unseburg. Arbeiten am Feldweg - da fällt reichlich Staub an. | |
Zwischen Atzendorf und Unseburg | |
Eine Kiesgrube zwischen Atzendorf und Unseburg | |
Zwischen Atzendorf und Unseburg. Die Hänge einer Abraumhalde werden befestigt. | |
Zwischen Atzendorf und Unseburg. Eine Abraumhalde der Sodawerke Staßfurt | |
Die Kamplake bei Unseburg | |
Die Bode am Ortseingang von Unseburg | |
Unseburg. Der Ort und seine Burg wurden schon 939 urkundlich erwähnt. | |
Zwischen Unseburg und Tarthun | |
Tarthun. Die Gaststätte „Zum Puppenspieler“ ist leider dauerhaft geschlossen. | |
Tarthun, ein Taubenturm auf dem Pfarrgrundstück | |
Tarthun, Dorfkirche St. Johannis Baptistae (Johannes der Täufer) und Friedhof | |
Tarthun. Die Dorfkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert | |
Tarthun. Blick durch ein Fenster in die Dorfkirche | |
Ein wüstes Feld hinter Tarthun | |
Egeln, Wasserburg | |
Egeln, Pension und Feiergaststätte „Zum Bauernhof“ am Breiteweg | |
Egeln, Tordurchfahrt der Pension und Feiergaststätte „Zum Bauernhof“ | |
Egeln, Quergebäude der Feiergaststätte mit der Pilgerherberge im Obergeschoss | |
Egeln, urig eingerichtete Pilgerherberge | |
Egeln, Sitzecke der Pilgerherberge | |
Egeln. Die Pilgerherberge hat eine große Bettenauswahl zu bieten. | |
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